Geschichte und Wappen des Schwarzwald-Baar-Kreises
Geschichte des Schwarzwald-Baar-Kreises
Der Schwarzwald-Baar-Kreis ging im Zuge der großen baden-württembergischen Verwaltungsreform zum 1. Januar 1973 aus der Zusammenlegung der beiden ehemals selbständigen Landkreise Donaueschingen und Villingen hervor, ergänzt um einzelne Orte der Landkreise Rottweil, Tuttlingen und Hochschwarzwald.
Die beiden Altkreise Donaueschingen und Villingen entstanden 1936/1939 aus den Amtsbezirken gleichen Namens, die vom damaligen Großherzogtum Baden zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingerichtet worden waren. Bereits am 1. Januar 1972 wurde aus dem einst badischen Villingen und dem früheren württembergischen Schwenningen die Doppelstadt Villingen-Schwenningen gebildet. Ein Jahr später wurde sie Kreisstadt des neugebildeten Schwarzwald-Baar-Kreises, dem seit der Gebietsreform zehn Städte (darunter die beiden Großen Kreisstädte Villingen-Schwenningen und Donaueschingen) und weitere zehn Gemeinden angehören.
Das Wappen des Schwarzwald-Baar-Kreises
Dieses schöne Wappen wurde dem bei der Landkreisreform 1973 neu gebildeten Landkreis am 7. Juni 1974 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen. Es bildet eine Kombination der Schildteilungen der Städte Villingen (gespalten von Silber und Blau), Schwenningen (geteilt von Blau und Silber) sowie Donaueschingen (geteilt von Silber und Blau). Der Adler ist das Wappentier der Zähringer, die bis zum 12. Jahrhundert den überwiegenden Teil des heutigen Kreisgebiets beherrschten und hier um 1120 die Stadt Villingen gründeten. Nachkommen und Nachfolger auf der Baar waren die Grafen (später Fürsten) von Fürstenberg, die noch heute diesen Adler in ihrem Wappen führen. - Die beiden blauen Felder kann man auch als Symbol nehmen für die im Kreisgebiet entspringenden Schwarzwaldflüsse Brigach und Breg, das silberne ("bare") Feld für die Baar.
Geviert von Silber und Blau, im ersten Feld ein blaubewehrter und -gezungter roter Adler.
(Text und Wappenzeichnung: Klaus Schnibbe, Furtwangen)

